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Wettersatelliten
Wettersatelliten sind auf meteorologische Messungen und Beobachtungen
ausgerichtete Satelliten, mit ihrer Hilfe können auch längere Prognosen gewagt
werden. Sie liefern permanent Daten und Bilder über die
Wolkenverteilung und –arten sowie ihre Bewegung und Zugbahnen. Weiterhin werden
von den Satelliten Windbewegungen, Strahlungstemperaturen, Schnee- und
Eisbedeckung, Oberflächentemperatur von Wasser- und Landflächen sowie der
Zustand der Atmosphäre aufgezeichnet.
Satelliten können in zwei Kategorien eingeteilt
werden, das sind geostationärer Satelliten und polarumlaufende
Satelliten.
Meteosat (geostationär)
Meteosat ist
Europas Programm für geostationäre Wettersatelliten, er wurde von der ESA (European Space
Agency, Europäische Weltraumagentur) entwickelt. Der geostationäre
Wettersatellit umkreisen die Erde in einer Höhe von 38,500 Km auf einer
äquatorialen Umlaufbahn. In dieser Höhe ist die Geschwindigkeit des Satelliten
die gleiche wie die scheinbare Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde, so dass der
Satellit über einem Punkt über dem Äquator stationär zu sein scheint. Diese Bahn
erlaubt dem Satelliten immer das gleiche Gebiet zu beobachten. Seine Position
ist der Schnittpunkt
von Äquator und Null-Meridian (über dem Golf von Guinea; Westafrika). Meteosat
liefert alle halbe Stunde ein Aufnahme (täglich 48)
der gesamten Erde in verschiedenen Spektralbereichen. Die Spektralbereiche sind
in sichtbarer (VIS, Visible
Wavelength), Infrarot (IR, Infrared) und
Wasserdampf (WV, Water
Vapour) eingeteilt.
Die angegebenen Zeiten sind UTC-Zeiten (Coordinated Universal Time).
- Hier einige Links zu aktuellen Aufnahmen vom Meteosat:
- Auch werden im Internet einige Filme aus den einzelnen Meteosat-Bildern
angeboten, hier einige Links:
NOAA (polarumlaufend)
Bei
den Satelliten von NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration;
Wetterdienst der USA) handelt es sich um polumlaufende Satelliten. Polumlaufende Satelliten bewegen sich auf einer fast kreisförmigen Bahn in einer Höhe von ca.
830 - 870 Kilometern. Dabei umdrehen sie 2 mal in 24 Stunden die Erde, wobei sie
bei jeder Erdumrundung den Nord- und den Südpol überfliegen. Da diese
Satelliten näher zur Erde sind, liefern sie hochauflösende Bilder
mit räumlichen Eindruck (ca. 5x höher als Meteosat-7).
Die Satelliten übertragen bei einen Überflug, wobei die
Empfangsdauer bis zu 15 Minuten dauern kann, zwei
Spektralbereiche (sichtbar (VIS) und Infrarot (IR)). Die angegebenen
Zeiten sind UTC-Zeiten (Coordinated Universal Time).
- Hier einige Links zu aktuellen Aufnahmen der NOAA-Satelliten:
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